Kurz nach der Ankunft in Wellington gelang es E.A. Plischke, eine Stelle im neu geschaffenen Ministerium für Wohnungsbau unter der Leitung von Gordon Wilson zu bekommen. Er fand schnell Zugang zu einem Kreis von weltoffenen, meist linksliberalen Mitgliedern und Professoren der Universität Wellington. Dabei war die Publikation seiner Arbeiten im Buch von Alberto Sartoris "Gli Elimenti dell'Architettura Funzionale" hilfreich. Schon bald fand E.A. Plischke mit seiner Frau Anna und deren Sohn Heinrich ein eigenes Haus, das einen großen Garten hatte.

E.A. Plischke wechselte 1943 in die Abteilung für Städtebau und wurde, bis zu seinem Austritt 1947, deren Leiter. 1948 gründete er zusammen mit Cedric Harold Firth das Atelier „Plischke & Firth“. In Neuseeland wird das umfassende und vielseitige Oeuvre E.A. Plischkes sichtbar. Seine Arbeiten umfassen Privathäuser, Geschäftshäuser, Kirchen und ganze Wohnviertel. Viele dieser Arbeiten erfuhren eine große positive Resonanz innerhalb der Architekturszene.

Nachdem E.A. Plischke die Partnerschaft mit Cedric Harold Firth auflöste und ein neues Baubüro mit Bob Fantl gründete, bekam er 1960 das Angebot, die Nachfolge von Clemens Holzmeister an der Meisterschule der Akademie der bildenden Künste anzutreten.

Nach 24 Jahren in Neuseeland entschied sich E.A. Plischke nach Österreich zurück zu kehren.