Das erste Projekt, das E.A. Plischke nach seiner Rückkehr aus den USA verwirklichte, war das Arbeitsamt Liesing. In dieser Arbeit versuchte E.A. Plischke, die Eindrücke aus New York umzusetzen. Dieses Bauwerk wurde in mehreren internationalen Fachzeitschriften publiziert, in Österreich allerdings nur ein einziges Mal.

1935 erhielt E.A. Plischke für das Arbeitsamt Liesing – zusammen mit dem Haus am Attersee – den „Großen Staatspreis für Architektur“.

1935 heirateten E.A. Plischke und Anna Lang. Sie war Jüdin und hatte zwei Söhne aus erster Ehe. Anna Lang war als Gartenarchitektin tätig und übernahm im weiteren Verlauf ihres gemeinsamen Lebens die Gestaltung vieler Gärten der von E.A. Plischke entworfenen Häuser.

Die Zuspitzung der politischen Lage in Österreich sollte es E.A. Plischke bald unmöglich machen als Architekt eigenständig und uneingeschränkt Aufträge auszuführen.