Mit der Machtübernahme Hitlers 1933 in Deutschland wurde es für E.A. Pliscke immer schwieriger, Aufträge in Österreich zu bekommen. Die Lage erschien aussichtslos, als ein ehemaliger Kommilitone aus der Meisterschule Behrens im Zusammenhang mit einer Bauvergabe im Jahre 1938 der Parteileitung mitteilte, dass Plischke als Person „politisch nicht tragbar“ sei. Als Folge dessen wurde ihm der Auftrag entzogen.

Kurz darauf beschloss er, mit seiner Frau Anna und deren beiden Söhnen auszuwandern. Ein Freund stellet einen Kontakt nach Neuseeland her.

Im Frühjahr 1939 war es dann soweit: Er, seine Frau Anna und der ältere Sohn Heinrich wanderten über London nach Wellington, Neuseeland aus. Der jüngere Sohn Franz ging mit den Quäkern über England nach Australien.