Gemeinsam mit William Muschenheim, für den er Tutor während der Zeit bei Peter Behrens war, reiste E.A. Plischke 1929 nach New York.

Das Erleben von New York ist aus seiner Entwicklung als Architekt nicht wegzudenken. Er arbeitete mit William Muschenheim an verschiedenen Entwürfen,  u.a. für dessen Familie, lernte Frank Lloyd Wright kennen, sah in New York das erste Mal den Skelettbau als die zeitgenössische Baukonstruktion der Moderne verwendet und war gefesselt von den darin liegenden  differenzierten Möglichkeiten. Er arbeitete im Architekturbüro Kahn, bis er im November 1929 infolge des  Börsenkrachs an der New Yorker Wallstreet (Black Friday) seine Stellung verlor. Daraufhin beschloss er, wieder nach Europa zurückzukehren.

E.A. Plischke legte auf der Rückreise nach Wien einen Zwischenaufenthalt in Paris ein und traf dort, auf Initiative seiner späteren Frau Anna Lang, den wichtigsten Vertreter der modernen Architektur: Le Corbusier. Ausgehend von diesem Treffen,  kam es zu jährlich stattfindenden Paris-Aufenthalten, die immer mit einem Besuch bei Le Corbusier verbunden waren.