Das Masseyhouse am Lambton Quay in Wellington wurde von der nationalen Genossenschaft für Milch- und Fleischproduktion an die Architekten E.A.  Plischke und Cedric Firth in Auftrag gegeben.

Das Gelände des ganzen Quays war erst im Laufe der letzten hundert Jahre dem Meer durch Anschüttung abgewonnen worden. Die Fundamente des Gebäudes mussten bis zum tragfähigen Fels am Meeresgrund geführt werden. Das Gebäude besteht aus zwei getrennten Teilen. Der achtgeschossige Hauptblock am Lambton Quay und der zweite Block an The Terrace sind durch ein Stiegenhaus und einen Hof verbunden und haben jeweils einen eigenen Haupteingang. Das stete Interesse E.A. Plischkes am Skelettbau dokumentiert sich hier im klaren Sichtbarmachen einer differenzierten Struktur der Fassade: Das Skelett mit seinen runden, freistehenden Säulen in Stahlbeton-Konstruktion bildet den strukturellen Teil, während die siebengeschossige Glaswand als durchsichtiger, hautartiger Wetterschutz fungiert. Die Struktur des Gebäudes wurde so von innen als auch von außen sichtbar erhalten.

Das Erdgeschoss am Lambton Quay wurde ausschließlich durch Glaswände unterteilt, so entstand zugleich mit einer durchgehenden Fassadenfront eine offene Raumwirkung im Inneren. Gleich im Eingangsbereich befindet sich eine ebenfalls von E.A. Plischke gestaltete Buchhandlung